Das hier schon mal gesehen?

oder

Warum man Dr. Paul Krüger nicht wählen sollte...

Wahlplakat Dr. Paul Krueger

Wirklich?

Paul Krüger hat sich unbeliebt gemacht, zumindestens bei mir.
Auf die Schnelle ein paar Denkanstöße:

Bürger, denkt daran, wer sich die Suppe einbrockt, muß sie auch auslöffeln!

Nachtrag nach der Wahl

Leider wollen die Bürger doch solch Suppe löffeln...

Die Absetzung des Stadtwerkechefs Zenke am 2. Amtstag des OB ist vielleicht schon der Anfang neuer Seilschaften, eine umfassende Aufklärung des Vorganges steht bislang aus.
Lassen wir uns eines Besseren belehren und begleiten wir den OB Dr. Paul Krüger kritisch durch seine Amtszeit.

22.03.2002

Neubrandenburg (EB/A. Biermann/S. Menzel). Der Widerspruch von Oberbürgermeister Paul Krüger (CDU) gegen den Beschluss der Stadtvertretung, dass er die für Sonnabend geplante Demonstration der Rechten verbieten solle, wird ein Nachspiel haben. Wie die PDS-Ratsfrau Irina Parlow gestern ankündigte, bereite ihre Partei eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den OB vor. Die Gründe für Krügers Widerspruch seien aus ihrer Sicht nicht stichhaltig. Krüger hatte mit Verweis auf das Grundgesetz argumentiert, dass er verpflichtet sei, jede friedliche, den Anforderungen des Grundgesetzes genügende und nicht gegen versammlungsrechtliche Vorschriften verstoßende Versammlung zu ermöglichen. Ihm seien keine rechtlichen Möglichkeiten gegeben, die geplante Demo zu verbieten (NZ berichtete).
Meine Meinung: Was für ein toller Demokrat!!!
Dr. Paul Krüger regiert mittlerweile in einer "national befreiten Zone", wie sie von der Kameradschaft Usedom mittlerweile auf den Treppen seines Rathauses ausgerufen wurde. Neubrandenburg ist stolz auf seinen OB!

Aus aktuellem Anlass ein Zitat aus dem "Nordkurier" vom April 2004

Wieder einmal kein Signal - Zum Thema: Neonazi-Auflauf in Neubrandenburg
....
Fragen indes bleiben. Reicht es, einfach zu sagen, weil Gerichte
sowieso nichts verbieten würden, bräuchte man gar nicht erst vor 
Gericht zu ziehen? Reicht es, sich mit Entscheidungen aus erster 
Instanz bezüglich erteilter Auflagen zufrieden zu geben? Nein! 
Es gibt deutschlandweit Präzedenzfälle, wo Stadtväter mit 
richterlichem Segen sich braunen Schrott und linksextremistischen 
Saufgelagen auf offener Straße entgegensetzten. Aber das waren 
auch Städte, wo man den Mut hatte, sich quer durch alle Parteien, 
Kirchen, Organisationen und Verbände den Rechtsextremisten 
entgegenzustellen. Manchmal bewirkte schon Wunder - wie etwa in 
Greifswald -, wenn sich der Oberbürgermeister, übrigens auch ein 
CDU-Mann, in die erste Reihe der Demokraten stellt. 
In Neubrandenburg Fehlanzeige. Zwar ließ sich der Verwaltungschef 
der Stadt, im Gegensatz zu den zwei vorangegangenen braunen 
Demonstrationen, kurz vor Schluss des beschämenden Auflaufes 
überhaupt mal sehen, 
ein Signal ging nicht von ihm aus - wieder einmal nicht.